
Warum Ihre Infrarotheizer eigentlich kaputtgehen
Es gibt ein Geheimnis bezüglich Infrarotheizern: Das Filament ist in der Regel nicht das Problem. Meistens liegt das Problem vielmehr bei der Dichtung zwischen dem Quarzrohr und den Leitungen.
Wenn hohe Leistungen erzeugt werden, strahlt die Wärme nicht einfach nach vorne aus – sie kriecht stattdessen zurück zu den elektrischen Anschlüssen. Wenn die Dichtung zwischen dem Quarzrohr und den Leitungen nicht fest genug ist, können Sauerstoff und Feuchtigkeit eindringen. Sobald das passiert, beginnen die Elektroden schnell zu oxidieren.
Das ist ein langsamer Untergang für Ihre Heizgeräte.
Die meisten billigen Heizgeräte auf dem Markt verwenden einfache Klebstoffe. Diese halten dem Druck einfach nicht stand. Das Heizgerät heizt sich auf, kühlt wieder ab – und diese billigen Materialien schrumpfen letztendlich und brechen.
Dann kommt noch der „Alterungsprozess“ dazu: Die Isolierung wird spröde und beginnt abzublättern – genauso wie alte Farbe. Dadurch werden die Leitungen freigelegt. In feuchten Räumen oder Fabriken ist das im Grunde eine Einladung zu Kurzschlüssen. Dann – pop – ist der Sicherheitsschalter hinüber.
Wir machen es anders, um die IP65-Standards zu erreichen. Es geht dabei nicht nur darum, eine Gummidichtung anzubringen. Wir achten darauf, dass das Dichtmaterial sowie das Quarzglas in derselben Geschwindigkeit expandieren und schrumpfen. Wir verwenden hochwertige Silikonkomposite, die auch bei 300°C flexibel bleiben.
Außerdem führen wir die Leitungen direkt in den Gehäusekörper ein. Dadurch wird das „Wicklungseffekt“ verhindert – mit anderen Worten: Wasser kann nicht mehr entlang der Leitungen fließen und das Heizgerät beschädigen.
Allerdings gibt es einen Kompromiss: Da diese Dichtung so fest ist, ist sie dauerhaft. Man kann die Leitungen nicht einfach wieder umbauen, falls man nach einigen Monaten die Spannungsanforderungen ändern will. Dann muss das gesamte Gerät ausgetauscht werden.
Aber ehrlich gesagt: Die meisten Ingenieure, mit denen wir sprechen, sind damit einverstanden. Sie bevorzugen es, das Gerät alle paar Jahre auszutauschen, anstatt damit umzugehen, dass das Heizgerät alle paar Monate einen Kurzschluss hat. So bleibt die Leistung konstant – und vor allem werden die Leitungen nicht beschädigt.