
Warum Badezimmer zunehmend auf wasserdichte Infrarotheizungen umsteigen
Bei der Renovierung von Badezimmern wird immer häufiger auf wasserdichte Infrarotheizungen verzichtet – anstelle der alten Glühbirnenheizungen. Und ehrlich gesagt, macht das Sinn.
Herkömmliche Lampenheizungen sind einfach nicht für den täglichen Gebrauch in Badezimmern geeignet. Feuchtigkeit dringt in die Geräte ein, die Wärmeverteilung ist ungleichmäßig, und die Geräte gehen viel zu früh kaputt. Die neuen Infrarotheizungen hingegen sind dafür konzipiert, in feuchten Badezimmern zu funktionieren. Sie liefern eine konstante, angenehme Wärme – ohne die Sorge, dass Wasser und Strom miteinander reagieren könnten.
Die Leistung hinter der Wärme: Spannung, Leistung und Passform
Diese Heizgeräte sind keine besonders kleinen Geräte. Sie arbeiten mit einer Spannung von 220–240 V und haben eine Leistung von 2500 W bis 3000 W. Deshalb werden sie in weniger als 30 Sekunden einsatzbereit. Sobald man den Schalter betätigt, entsteht sofort Wärme.
Und das Beste daran: Sie passen genau in denselben Platz wie die alten Geräte. Es gibt keine Probleme mit Halterungen oder Boxen – man muss sie einfach nur anschließen.
Aber es gibt etwas, was man beachten muss: Die Geräte erzeugen viel Wärme, und diese Wärme sammelt sich im Inneren des Geräts an. Deshalb müssen die Materialien, auf denen die Geräte montiert werden, der hohen Temperatur standhalten können. Wenn man Kunststoffgehäuse verwendet, muss sicherstellen, dass diese für hohe Temperaturen geeignet sind. Andernfalls kann das Gehäuse mit der Zeit beschädigt werden.
Was sich im Inneren befindet: Quarz, Beschichtung und wasserdichte Abdichtungen
Im Inneren befindet sich ein hochreiner Quarztropf, meist mit einer speziellen Halogenbeschichtung. Diese Beschichtung sorgt dafür, dass die Wärme über einen längeren Zeitraum konstant bleibt – auch dann, wenn das Gerät oft ein- und ausgeschaltet wird.
Die Verbindung erfolgt über den Standard R7s. Dieser Standard ermöglicht eine stabile Stromzufuhr – auch dann, wenn das Gerät vibriert oder durch die Hitze ausdehnt.
Was die Wasserdichtigkeit angeht: Es handelt sich dabei nicht nur um eine äußere Schicht. Es werden hochwertige Silikondichtungen sowie Klemmen verwendet, die eine IP65-Zertifizierung haben. Dadurch können die Geräte auch bei direktem Spritzwasser während der Reinigung weiterhin funktionieren.
Wie es sich in einem echten Badezimmer anfühlt
Moderne Badezimmerrenovierungen erfordern zwei Dinge: Leistung und Sicherheit. Diese Infrarotheizungen erfüllen beide Anforderungen.
Sie wärmen den Körper direkt – wie bei Sonnenlicht – anstatt die ganze Luft zu erwärmen. Dadurch wird Energie gespart, und es entsteht kein unangenehmes, feuchtes Klima wie bei alten Lampenheizungen.
Für Installateure und Ingenieure bedeutet das weniger Probleme: Die Geräte sind wasserdicht, erzeugen viel Wärme und haben keine offenen Filamente, die kaputtgehen könnten.
Wenn man eine Renovierung plant, erhält man ein Heizgerät, das den heutigen Anforderungen entspricht, wasserdicht ist und genau dort passt, wo das alte Gerät war. Deshalb werden diese Heizgeräte zur neuen Norm.