
Von Kälte auf 300°C in kürzester Zeit – So funktioniert die Kurzwellen-Infrarot-Technologie
Die meisten Küchenheizer sind langsam. Sie arbeiten durch Konvektion oder Langwellenstrahlung – das bedeutet im Grunde, dass sie zuerst die Luft erwärmen müssen, bevor das Essen überhaupt etwas spürt. Es handelt sich dabei um ein Warten auf die gewünschte Temperatur.
Wir machen das anders. Wir nutzen Kurzwellen-Infrarotstrahlung. Anstatt mit der Luft zu arbeiten, dringt diese Technologie direkt durch die Luft und erreicht das Essen. So kann man von Raumtemperatur auf 300°C in nur wenigen Sekunden kommen.
Es ist wirklich schnell. Das verändert ganz entscheidend den Arbeitsablauf: Man muss sich nicht mehr darum kümmern, den Ofen vorzuheizen – man kann das Essen genau dann erhitzen, wenn es benötigt wird.
Der Schlüssel zum Erfolg: Leistung und Geschwindigkeit
Wie geschieht das so schnell? Alles hängt von der Leistungsdichte ab. Wir verwenden eine Hochleistungsquarzkugel, die eine große Menge an Energie in einem sehr engen Spektrumbereich speichert. Dadurch kann die Wärme viel schneller in die Oberfläche des Essens eindringen als bei herkömmlichen Heizmethoden. Sobald man den Schalter betätigt, ist die Wärme bereits da.
Materialien, die dem hohen Temperaturdruck standhalten können
Der Übergang von extrem niedrigen Temperaturen auf 300°C ist für jedes Material eine enorme Belastung. Die meisten Gläser würden dabei zerbrechen. Deshalb verwenden wir hochreines Quarz – dieses Material kann diesen Temperaturdruck problemlos verkraften.
Außerdem haben wir einen Halogenkreislauf eingebaut. Ohne diesen würde der Wolframdraht im Laufe der Zeit verdampfen und das Glas trüb werden. Der Halogen sorgt dafür, dass das Glas weiterhin klar bleibt – somit erhalten Sie weiterhin die gleiche Wärmeleistung, egal ob am ersten Tag oder am tausendsten Tag.
Wie wird die Lampe in die Maschine eingebaut?
Wir verwenden R7-Leuchtmittel oder ähnliche Einbaueinheiten. Es handelt sich dabei um einen einfachen Austauschprozess: Wenn eine Lampe ausgeht, muss man einfach die alte Lampe herausnehmen und eine neue einsetzen. Es ist kein Aufwand nötig, die Verkabelung anzupassen oder einen Techniker hinzuzuziehen.
Ein paar Dinge, die man beachten sollte
All diese konzentrierten Temperaturen sind zwar vorteilhaft, bergen aber auch Risiken. Da diese Lampen so schnell heiß werden, müssen die Reflektoren perfekt funktionieren. Wenn man billige Beschichtungen verwendet, verschwendet man Energie – oder schlimmer noch: Die Gehäuse könnten beschädigt werden.
Achten Sie außerdem auf das Steuergerät. Wenn die Lampen zum ersten Mal eingeschaltet werden, entsteht ein großer Stromstoß. Stellen Sie sicher, dass Ihre Elektronik diesem Anstieg standhalten kann – dann funktioniert alles einwandfrei.